Eine Klarstellung gleich zu Beginn:
In Digitaltechnische Grundlagen werden jede Woche Übungsblätter ausgegeben,
welche die Studenten zu Hause bearbeiten und dann abgeben, diese werden von den Hiwis verbessert und
bewertet. Die auf den Übungen erhaltenen Punkte gehen in die Gesamtpunktzahl der Vorlesung
ein.
Der Koeffizient besteht aus drei Teilkoeffizienten:
Seien
GESPUNKT
die maximal erhältliche Punktzahl auf einem Übungsblatt und
PUNKT
die vom Studenten erreichten Punke.
0. Inhaltsverzeichnis:
Um meine Digitech-Studenten für besonders gute Abgaben zu belohnen und sie
somit zu besseren Leistungen anzuspornen, beschenke ich sie mit Schokoriegeln. Kriterum dafür,
wer die Belohnung erhält, ist nicht etwa bloss die
Punktzahl (das würde die guten Studenten zu stark bevorteilen und einen Schwächeren nicht
dafür belohnen, wenn er etwa vom letzten Platz zu einem mittleren Rang aufgestiegen ist),
sondern der
Mars-Koeffizient
, welcher sich aus mehreren Faktoren
zusammensetzt.
Die von mir angebotenen Belohnungen, von denen jeder auf der Anmeldeliste
eine beliebige Teilmenge ankreuzen konnte, sind folgende:
Jede Abgabe von jedem Studenten wird mit einem Mars-Koeffizienten
versehen, welcher automatisch in einer Excel-Tabelle errechnet wird.
2. Komponenten des Mars-Koeffizienten:
Alle Koeffizienten ergeben einen Wert aus dem reellen Zahlenintervall
[-1 ; +1], und gehen unterschiedlich stark gewichtet in den gesamten Mars-Koeffizienten ein,
welche auf [-100 ; +100] genormt ist.
Als Basis zur Ermittlung des Mars-Koeffizienten dienen die Abgaben
aller Studenten aus meinen vier Übungsgruppen, es gilt also für alle Studenten
aus allen Gruppen exakt der selbe Bewertungsmassstab, daher ist es nicht ausgeschlossen,
dass bei einem Übungsblatt in einer Gruppe jeder einen stark positiven MK hat und in
einer anderen Gruppe jeder MK tief im Minus ist.
2.1. Der sachliche Bewerter W.SACH:
W.SACH
transformiert die erreichbaren Punkte vom Intervall [0 ; GESPUNKT] auf das Intervall
[-1 ; +1] um nach folgender Formel:


2.2. Der soziale Bewerter W.SOZ:
Dieser Koeffizient transformiert die Rangposition des Studenten so um, dass Platz 1 einen Wert von
1 ergibt und der letzte Platz einen Wert von -1; dazwischen wird linear interpoliert.
Sei
RANG
die Rangposition die der Student auf einem gegebenen Blatt erreicht hat und
TOTAL
die
Gesamtzahl der Studenten.
Die Formel sieht folgendermassen aus:


2.3. Der individuelle Bewerter W.IND:
Dieser zweifelsohne interessanteste Bewerter analysiert, wie sich die Rangposition des Studenten
von den beiden vorherigen Blättern zum aktuellen verändert hat. Dabei gehen die
Rangpositionen der beiden vorherigen Blätter im Gewichtungsverhältnis 2:3 ein.
Sei
RANG(n)
die Rangposition die der Student auf Blatt n erreicht hat und
TOTAL
die Gesamtzahl der Studenten.
Die Formel lautet:





2.4. Der gesamte Mars-Koeffizient MK:
Der Koeffizient besteht aus den drei angesprochenen Teilkoeffizienten, und setzt sich folgendermassen zusammen:

Da jeder der Teilkoeffizienten einen Wert zwischen -1 und +1 liefert, ergibt der
gesamte Mars-Koeffizient einen Wert zwischen -100 und +100. Dabei stehen positive Werte für eine
Verbesserung der Leistung, und negative für eine Verschlechterung.
Obwohl es recht unwahrscheinlich ist, dass ein Mars-Koeffizient unterhalb
von -80 oder oberhalb von +80
liegt, hat er doch eine relativ hohe Schwankungsbreite innerhalb des Intervalls [-100 ; +100].
Es erscheint gerechtfertigt,
W.IND
mit 80% recht stark zu gewichten, weil dieser die grösste
Aussagekraft hat.
W.SOZ
und
W.SACH
haben jedoch auch ihre Rechtfertigung: sie geben den ganz
guten Studenten, die kaum die Möglichkeit haben, ihre Rangposition zu verbessern, auch eine Chance
auf die Belohnungen.
3. Auswertung des Mars-Koeffizienten MK:
Aber wie interpretiert man denn nun den Mars-Koeffizienten?
Der kumulative Anspruch erlischt, sobald man eine Belohnung, einen
negativen MK oder einen MK oberhalb von 24 erhalten hat, und tritt erst wieder in Kraft beim
nächsten erhaltenen MK zwischen 1 und 24.
Hat beispielsweise der Student Sven Weibert
auf Blatt 7 einen MK von 19 und auf Blatt 8 einen von 10, so erhält er bei Blatt 8
die Belohnung, da 19+10>=25. Ein MK von 20 auf dem darauffolgenden Blatt würde nicht zu
einer weiteren Belohnung führen, da der kumulative Anspruch mit Erhalt der Belohnung
erloschen war.
Ebenso ergeben drei aufeinanderfolgende MKs von 11
keinen Anspruch auf einen Schokoriegel, weil der kumulative Anspruch sich nur
über jeweils zwei Blätter erstreckt.
